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Saisonauftakt Garda 08 - Saisonauftakt Garda 2008
Der Gardasee im April, das ist das Beste vom Frühling: Überall blüht’s und zirpt’s und duftet’s. Wenn dann noch das Wetter stimmt wie dieses Jahr, hat man wieder mal alles richtig gemacht. Und obwohl oben am See (Riva) zwecks Bike-Festival bestimmt der Bär los war, hatten wir in Garda die Trails, die Berge und die Hütten fast für uns. Wir, das war in diesem Jahr kein beschauliches Trüppchen bayrischer Radler – das war eine ausgemachte Horde von 27 Mountainbikern. Die Pension Poiano war sozusagen fest in der Hand der Ammerseebiker. Das gilt vor allem für die Abende: Da zogen sich Stuhlkreise über die Länge von eineinhalb Terrassen hin und dick vermummte Gestalten (Mädels in Decken) bevölkerten den Rasen. A bisserl frisch war’s halt abends noch, was der Feierlaune aber keinen Abbruch tat. – An dieser Stelle geht unser besonderer Dank übrigens an die Nachbarn, die sich weder von Stefans Drei-Tage-Geburtstagsfest noch von seinen neuen „Klein-aber-Oho-Boxen“ aus der Ruhe bringen ließen.
Abends also alles wie immer: viel Essen, viel Feiern, viel Spaß. Am Morgen allerdings trennte sich dann die Spreu vom Weizen. Manch Eine rieb sich ungläubig den Schlaf aus den Augen, wenn sich Reinhold mit wechselnden Sportsfreunden noch vor dem Semmelholen zum Triathlon aufmachte: Radeln, Klettern, Schwimmen. Wer’s ruhiger angehen lassen wollte, hatte aber nach dem Frühstück immer noch genügend Möglichkeiten die „Trails zu rocken“ (Oli-Sprech). Bis auch die Letzten in die Radlschuhe kamen, war immer schon eine Auswahl von drei bis vier Gruppen mit unterschiedlichen Zielen gestartet. Da war für jeden was dabei.
Die Tafel beim Grillfest. Mag noch jemand Salat ? - Die Herren am unteren Ende des Tisches legen Wert auf die Feststellung keinen Platz im Magen mit Grünzeug verschwendet zu haben !!
Richtig wissen wollte es am Freitag die „Gruppe Ralf“. Per Schiff ging’s quer über den See nach Gardone. Von dort auf den Bikes mit einigen Umwegen auf 50 Kilometern und 1700 Höhenmetern rund um den Monte Pizzocolo. Das letzte Schiff zurück nach Garda wurde dann auf den letzten Drücker gerade noch erreicht. Abends waren die Mitradler ein bisschen ruhiger als sonst. Bis auf Markus. Der hatte keine Konditions- sondern nur Materialprobleme.
Die anderen ließen es auf den bekannten und immer wieder schönen Trails zur Malga Ime, nach San Zeno und Prad Alta etwas langsamer angehen. Einen neuen Stern am Downhill-Firmament hat übrigens die Christine für uns gefunden: Weg 53 von der Malga Ime aus auf einem Schmankerltrail hinunter nach Frantinorbole di sotto. Danke Christine! Und auch an alle Organisatoren, Einkäufer, Griller, Fahrer und Radl-Reparierer, die wieder für ein extrem entspanntes langes Wochenende gesorgt haben. Heidi Tiefenthaler
Ein Teil der Gruppe vor der letzten Tour am Sonntag.
Hier die Bilder des Wochenendes:
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... sooo kalt wars auch wieder nicht.
die Nachbarn haben "akustisch" mitgefeiert.





