Bericht vom Bike Wochenende in St. Vigil ( Kronplatz) , 30.09. – 03.10.2011

Bericht: Carolin Schultz; Bilder: Oliver Pauli

 

Die Teilnehmer

 

Am vergangenen Wochenende war´s endlich soweit: Die Ammerseebiker hatten zu einem dreitätigen Radlausflug ins schöne St. Vigil bei Enneberg in Südtirol geladen und 11 Mountainbike Freunde waren dem Aufruf gefolgt.

Die Rahmenbedingungen hätten nicht besser sein können: Für das ganze Wochenende war Kaiserwetter vorhergesagt und unser Haus bot neben gemütlichen Doppelzimmern und einer großen Küche mit Panoramafenster eine wunderbare Sonnenterrasse und ein geräumiges Kaminzimmer. So wurden schon am Freitagabend in großer Runde bei dem einen oder anderen Gläschen Rotwein die Karten studiert und Pläne für einen ersten gemeinsamen Ausflug am nächsten Tag geschmiedet.

Nach einem ausgiebigen Frühstück schraubten am Samstag erst mal alle Teilnehmer ihre Bikes zusammen. Von den neuesten High Tech Downhill Maschinen über die damengerechteren „Fullies“ bis hin zum 15 Jahre alten Univega Hardtail mit – Achtung – KÖRBCHEN-Pedalen war alles vertreten. Genauso heterogen war die Teilnehmerschar selbst, denn nicht nur die „alten Hasen“ waren mit von der Partie, auch ein paar Mountainbike Neulinge hatten sich die Chance auf dieses Bikewochenende nicht entgehen lassen.

 

wärend der Auffahrt zum Kronplatz...

 

...wurden wir mit diesem Ausblick belohnt



Die erste Tour führte uns von unserer Hütte weg gleich über recht steile Asphalt Passagen, später dann in Serpentinen über Schotter und Waldboden hoch zum Gipfel des Kronplatz. Das grandiose Panorama stets im Blick, die Sonne im Nacken und die motivierenden Sprüche unserer „Coaches“ im Ohr meisterten wir am Ende alle die 1300 Höhenmeter und genossen die verdiente Brotzeit. Abwärts ging’s dann in zwei Gruppen: Während einige Jungs die Downhillstrecke am Kronplatz testen wollten (Ergebnis: „Der ist  leider nichts für Einsteiger“), wählte der Rest den Weg Nr. 8 zurück ins Tal: Ein wirklich toller, teilweise auch herausfordernder Waldweg, dessen einziges Manko war, dass alle 200 Meter ein dicker gefällter Baum den Weg versperrte. Auch wenn die Bikes sich bei jedem Tragestück schwerer anfühlten – unserer guten Laune tat das keinen Abbruch!

 

Der Blick auf St. Vigil am Ende des ersten Tages


Das abendliche Grillen wurde kurzerhand in die Küche verlegt, da uns die frühe Dunkelheit und die damit einsetzende Kälte vom Garten ins Haus getrieben hatten. Auch jetzt wurden natürlich die Anweisungen unseres Chef Koordinators streng befolgt, die da hieß: „Leute, das Bier muss weg!“

Der Sonntag begann wieder mit einem fröhlichen gemeinschaftlichen Frühstück, bevor wir uns dann in zwei Gruppen aufteilten: Unsere Downhill Helden nahmen sich noch einmal den Bikepark am Kronplatz vor, während sich die „Freizeitradler“ unter professioneller Anleitung von Markus & Markus auf ihrem Weg nach Pederü warm strampelten und sich dann bei sengender Sonne weiter über die steile Schotterpiste zur La Varella Hütte hinauf kämpften. Wieder war das erhabene Panorama der Dolomitenkette unser ständiger Begleiter und Grund genug, die eine oder andere Verschnaufpause einzulegen, um den Blick einfach schweifen zu lassen.

Das Highlight des Tages stand uns aber noch bevor: Denn nach dem ersten Schotterstück, vorbei mit angezogenen Bremsen an Hundertschaften von Bergwanderern, begann der „Chicken Way“ (gell Uschi, der war was für uns!): Sanft abfallend, über dicke und dünne Wurzeln und Felsbrocken schlängelte sich dieser Traumpfad im Slalom durch den Wald. Ein paar kleine Holzbrücken dazwischen (super gemeistert, Geli!), dann wieder einige Passagen über Wiesen – am Ende johlten nicht nur die Küken unserer Mountainbike Truppe vor Freude!


Müde, aber glücklich kam die gesamte Crew am Abend wieder zusammen. Nach einem weiteren ausgiebigen Kochgelage in unserer Großkantine führte uns Robie dann noch die Videos vor, die er im Bikepark mit seiner Helmkamera gedreht hatte. Die rasanten Abfahrten und tollkühnen Sprünge der Jungs wurden mit vielfachen Aahs und Oohs gewürdigt – was so ein bisserl Training doch ausmacht!

Da wir unsere Unterkunft am Montag noch den ganzen Tag nutzen konnten, blieb auch am dritten Tag noch genug Zeit für eine kleine Tour. Weil´s so schön war ging´s noch einmal nach Pederü. Olli, Markus, Wolfgang, Robie, Markus, Moritz und Geli gaben sich dabei nicht mit der 11 km Variante zufrieden, sondern nahmen noch einen Umweg mit 700 extra Höhenmetern.

Stefan, Caro, Uschi und Rich genossen derweil schon mal die Mittagssonne bei einem kühlen Radler, bevor es später gemeinsam mit allen anderen wieder über den lustigen Waldtrail heimwärts ging.

Fazit: Ein rundum gelungener Trip mit vielen Höhen(metern) in grandioser Umgebung und nur ganz wenigen kleinen Pannen. Stefans gerissene Speiche, Markus´ Platten 500 Meter vor Tourende, Richs und Caros Wald-Purzelbäume und Moritz´ Sturz aus dem Stand (waren da etwa die Körbchen Schuld?) blieben zum Glück ohne ernsthafte Folgen. Am Ende wurden viele Pläne für künftige Touren gemacht, denn eins ist sicher: Wir kommen wieder!

 

 

 

 

 

 

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