12 h Weilheim " Am Gögerl" 2009

 

 

 

An einem perfekten Sonnen-Samstag radelten die Ammerseebikerinnen des "projektzwo Teams", dieses Jahr als einziges Team der Ammerseebiker am Start, am 23.Mai 2009 zum verdienten 2. Platz in der Teamwertung „4er weiblich“.

Insgesamt nahmen über 250 Biker an dem Rennen teil, davon 30 Einzelfahrer und 70 2er/4er/6er Teams in den Kategorien weibl/männl/mixed.

 

 

Am Freitag bei der Streckenbesichtigung klang alles noch etwas zweifelnd - "Haben wir genauso viel Spaß wie letztes Jahr?", "Halten die Bikes und die Körper den Belastungen stand?", "Liegt uns die Strecke auch dieses Jahr wieder?“ – strahlte das Team am Samstag in der Früh beim gemeinsamen Frühstück im Teamlager schon viel mehr Zuversicht aus!

Etwas nervös, aber "mit extra eisgekühltem Kopf" eröffnete diesmal Andrea Widemann als erste Starterin pünktlich um 8 Uhr das Rennen und kam beim Massenstart der knapp 100 Starter super auf die Strecke. Nach 40 Minuten - 2 Runden später - erfolgte die Übergabe des "Staffelstabs" an Natalie Karres und mit 2er Rundentaktik folgten dann Susanne Thurner und Bea Scheffer. Christine Metsch, dieses Jahr wegen Kugelbauch mit Baby, nicht aktiv auf dem Radl, war als exklusiv Support mit dabei. Sie stoppte Rundenzeiten, schickte die Mädels zur richtigen Zeit an die Strecke, half bei Technikproblemen und checkte Ergebnislisten. Auch Ralf, Rainer und Klaus coachten „ihre Mädels“ mental, sodass nichts mehr schief gehen konnte!

Den Vormittag spulten die versierten Fahrerinnen, die sich mit Start der Bikesaison auf diesen Tag vorbereitet haben, gekonnt ab. Die ersten Ergebnisse und Rundenzeiten zeigen, dass sie auch diesmal wieder vorne mit dabei sind!

Die schnellsten Runden wurden in der ersten Hälfte gefahren, erst legte Susanne mit 18:22 min vor, Natalie setzte bald mit 18:12 min die letztlich schnellste Runde drauf und wurde damit schnellste Ammerseebikerin 2009!

Runde folgte nun auf Runde, zwischen drin im Teamlager: Verpflegung mit Kartoffelsalat, Nudelsalat, Magnesium, viel, viel Wasser und natürlich Rennnachlese und Taktikbesprechung. "In der 2. Trialpassage musste ich mein Radl mal wegwerfen, sonst hätt’s mich über eine Wurzel gewuchtet!" (Andrea), "Erst hab ich noch ganz frech Eine überholt und dann hat's mich, weil der Trail doch kürzer war als ich dachte, über den Lenker gewickelt! (Natalie). Die Bikerinnen stiegen dann auf 1er-Rundentaktik um, das erhöht die Frequenz, so konnte jede pro Runde ihr Bestes geben!

Gegen halb 2 wurde es dann zum ersten Mal richtig spannend: Die führenden "Vollgaspuppen", die zu diesem Zeitpunkt schon über eine Runde Vorsprung hatten kamen in Sicht. Andrea attackierte auf der rasanten Fahrt ins Stadion und Natalie vollendete nach dem Wechsel - ein kleiner Erfolg war geschafft - die Vollgaspuppen ein Stück weit eingeholt!

Aber - es kamen noch weitere 6 Stunden auf die Mädels zu! Am Nachmittag kleine Kettenhüpfer bei Bea und Natalie und es ging heiß her - "Woa, da hat mich Einer echt knapp überholt!“ (Bea) – dann noch ein verpaßter Wechsel mit "Zelt-Seil-Faller" und Sturz von Susanne mit der Konsequenz, dass Bea eine unverhoffte 2. Runde hinlegen musste, nicht so einfach zu bewältigen, wenn man sich auf eine Vollgas-Runde eingestellt hat. Erste Müdigkeitserscheinungen und schwere Beine machten den Bikerinnen zu schaffen. Bei schönstem Premiumwetter kamen aber zum Ende immer mehr Ammerseebiker-Fans und feuerten die immer wieder spritzigen Übergaben an.

Um 19:45 Uhr wurde von der Rennleitung die letzte Runde eingeläutet und mit einem kühlen Bier begrüßten Andrea, Natalie, Susanne und Christine erleichtert Schlussfahrerin Bea, die nach 37 Teamrunden (insg. 12:12 h Fahrzeit, ca. 250 km, 4440 Höhenmetern) das Rennen für die Ammerseebikerinnen beendete.

Ein besonderer Dank geht an Susanne, die sich spontan bereit erklärt hat, das Team zu ergänzen, auch Ihr hat’s, trotz der Anstrengung, richtig Spaß gemacht.

Zur Siegerinnen-Ehrung gab’s im Sonnenuntergang wieder Prosecco mit Aperol und viele glückliche Gesichter, in denen zu lesen war:

„Wir haben’s auch dieses Jahr wieder ohne Panne und größere Probleme geschafft! Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei! – Juhu!“

 

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